1. März 2026 in Zweiter Weltkrieg
Zwischen den alliierten Landungszonen Omaha Beach und Gold Beach lag eine der beeindruckendsten deutschen Küstenstellungen in der Normandie: die Batterie de Longues-sur-Mer. Wir erkunden in diesem Film die vier gewaltigen Geschützkasematten vom Typ M272, einst mit 15 cm Marinegeschützen TbtsK C/36 bestückt – ursprünglich für Zerstörer der Kriegsmarine entwickelt. Rund 180 Soldaten – Marineartilleristen, Heereseinheiten und Nachrichtenspezialisten – verteidigten diesen stark befestigten Punkt, der als Widerstandsnest 48 (WN 48) Teil des Atlantikwalls war. Neben den Kasematten verfügte die Stellung über einen Feuerleitstand (M262), Beobachtungsposten und Nahverteidigungsanlagen. In dieser 19-minütigen Erkundung zeigen wir jedes der vier Geschütze im Detail und dokumentieren
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Gebaut in den 1970er‑Jahren für die Deutsche Marine, war U17 als leises Jagd‑U‑Boot in Nord‑ und Ostsee im Einsatz. Nach der Außerdienststellung wurde es aufwendig erhalten und heute als begehbare Ausstellung gezeigt – hier bekommst du einen kurzen Blick ins Innere. U17 gehört zur Klasse 206A, war rund 48 Meter lang und fuhr mit Diesel‑Elektro‑Antrieb getaucht etwa 17 Knoten schnell. Die optimale Besatzung lag bei ungefähr 22–24 Mann, die auf engstem Raum wochenlang autark operieren konnten. Die Boote dieser Klasse konnten mehrere Hundert Meter tief tauchen und waren speziell für den lautlosen Küsteneinsatz im europäischen Nordmeer entwickelt.
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In diesem Kurzfilm schauen wir uns einen deutschen Tobruk – den MG‑Ringstand 58c – aus nächster Nähe an. Ich zeige den engen Zugang, den Kampfraum und historische Aufnahmen vom Bau und von verschiedenen Ausführungen, inklusive Varianten mit französischen Beutepanzertürmen. Perfekt für alle, die sich für Atlantikwall, Bunker und Militärgeschichte interessieren.
Read more1. März 2026 in Schweizer Reduit & Sperrstellen Zweiter Weltkrieg
22. Februar 1945: Eine US‑B‑17 ‘Flying Fortress’ verfehlt ihr Ziel und wirft zwölf 250‑kg‑Bomben über Stein am Rhein ab. Neun Tote, 15 Schwerverletzte – ein Fehler mit tödlichen Folgen. Die USA bezeichneten den Angriff später als tragischen Irrtum, entschuldigten sich bei der Schweiz und leisteten Entschädigungszahlungen für die verursachten Schäden.
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Was heute wie harmlose Ringe im Asphalt aussieht, war Teil eines vorbereiteten Verteidigungssystems. Im Mobilmachungsfall konnten Strassen und Brücken innerhalb weniger Minuten blockiert werden – ganz ohne Sprengung. Diese Panzersperren gehörten zu einem landesweiten Konzept: Straßen blieben befahrbar, bis sie es nicht mehr sein sollten. Hier rollte nie ein feindlicher Panzer. Doch die Vorbereitung war real.
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In den Dünen von Leffrinckoucke bei Dünkirchen steht der Feuerleitstand der deutschen Marineküstenbatterie ‘Malo‑Terminus’ – ein mehrstöckiger Leitstand des Regelbau‑Typs M162a. In diesem Reel klettere ich durch eine offene Scharte in den Bunker, erkunde alle Ebenen und zeige, wie dieser Leitstand bis zur Kapitulation der Festung Dünkirchen im Mai neunzehnhundertfünfundvierzig Teil des Belagerungsrings blieb. Der Ausstieg dauerte etwas länger, weil draußen gerade die Gendarmerie rund um den Bunker unterwegs war – also bitte nicht nachmachen.
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Der Atlantikwall galt als massive Verteidigungslinie. Doch hinter Beton, Geschützen und Sperren stand eine strategische Annahme, die sich als fatal erweisen sollte. In diesem ersten Teil erklären wir, warum die deutsche Führung den Hauptangriff bei Calais erwartete – und wie alliierte Täuschungsoperationen diese Fehleinschätzung gezielt verstärkten. ▶️ Teil 2 ist auch online und zeigt, welche Folgen dieser Irrtum in der Normandie hatte. Historische Dokumentation ohne Verherrlichung. Gezeigt ausschließlich zu Bildungs- und Aufklärungszwecken.
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